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"Doppeltes
Spiel". Das ist der Urfilm aller Filme. Kein Film begeisterte
mehr Menschen, kein Film wurde öfters zitiert als er. Nur Schade,
dass das Schmuckstück der einstigen "Schwarzen Serie"
sich im Filmprojektor verhakt.
Filmvorführerin Helga hat schon so ihre Schwierigkeiten, dem
Publikum zu erklären, warum denn nun der Silverscreen auch
silbern bleibt. Nichtsahnend fängt sie also nun an, ein wenig
aus dem Film zu erzählen.
Nur hat sie
da nicht mit Zuschauer Günther gerechnet. Er ist ein wahrer
Filmfreak, kennt "Doppeltes Spiel" Take für Take.
Helga meint, sie kenne ihn sogar Wort für Wort. Um zu beweisen,
wer hier der bessere Filmkenner ist, zerrt Helga ihren Stummfilmpianisten
Hajo noch schnell auf die Bühne und beginnt mit dem Kampf der
Kinokenner - und damit für den Zuschauer auch ein rasanter
Streifzug durch sämtliche Klassiker der amerikanischen Filmgeschichte.
Kein bekanntes Zitat wird ausgelassen, kein Ohrwurm vergessen.
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"Doppeltes
Spiel oder eine Nacht in den Filmen" ist eines der Erfolgsstücke
des Ensembles TAB aus Bremen. ideenrausch spielte es vor drei Jahren
bereits einmal. Und da nach all dem Endzeitgespiele mal wieder etwas
Lustiges an der Reihe ist, hat sich die Gruppe dazu entschlossen,
"Doppeltes Spiel" ein zweites Mal zu inszenieren. Diesmal
steht Helge Salnikau als Günther auf der Bühne, Kathrin
Kloda (bekannt aus der Oper am GiL) mimt die Filmvorführerin
Helga. Am Klavier - wie auch schon bei der ersten Aufführung
von ideenrausch - begleitet Sebastian Jerzembek das Stück.
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