| ideenrausch // grand mal heißt großes übel // Pressestimmen |
|
"Großes
Übel" begeistert vor allem junge Leute
|
|
Es war schon eine heiße Sache, die sich am vergangenen Freitag auf der Hülsstraße abspielte. 40 Minuten schnappten die Zuschauer nach Luft - dann war der Film "grand mal heißt großes übel" vorbei. 120 junge Leute waren in die Galerie Lebensraum gekommen, um in die Welt des George W. einzutauchen. 40 Minuten ging es um elementare Daseins-Fragen, verpackt in ein verwirrendes Nachkriegsszenario. Die Kulturinitiative ideenrausch - kreative junge Leute - hatte den Film im letzten Winter auf Schloss Lembeck gedreht. Der kleine Kreis hat sich inzwischen mit seinem Engagement offenbar eine große Resonanz erkämpft. Bis gegen Mitternacht war das überwiegend junge Publikum bester Laune bei Bier und Brötchen. Zumal es zwischendurch auch noch einen Zusammenschnitt der besten Schnippsel gab, die man nicht im Film verwerten konnte. Die aber für eine Serie von Lachern gut waren. Dieser erste Spielfilm von ideenrausch fand großen Anklang beim Publikum. Obwohl sich nicht jeder von der Intension des Films überzeugen ließ, war man sich einig: Das Ausharren in der Hitze hatte sich gelohnt. Auch die Macher waren zufrieden. Nach mehr als zehn Monaten Arbeit hatte der Film endlich den Weg auf die große Leinwand gefunden. Basierend auf dem gleichnamigen Theaterstück hatten Autor Sven Dittrich sowie Kameramann und Cutter Stefan Korte im November 2002 das Drehbuch für die Filmfassung fertig gestellt. Überwiegend auf Schloss Lembeck wurde gedreht, dann gab es Nachbearbeitung beim Bürgerfernsehen und schließlich die Premiere im stilvollen Ambiente. Ende des Jahres gibt es den Film auf DVD. Außerdem will Ideenrausch sich an diversen Filmfestivals beteiligen. Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 13. August 2003 |