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Vom
Theaterstück zum Film
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Es ist ein Spielfilm und doch ein Theaterstück. Es ist kein Dokumentarfilm und schon gar nicht ein Theatermitschnitt: "grand mal heißt großes übel" ist eine szenische Collage, die heute ihre Premiere hat. Ursprünglich war es ein Theaterstück, dass die Marler Kulturinitiative "ideenrausch" im September 2002 in der Eisenlagerhalle von AV uraufführte: Da gibt es den Protagonisten George W., der als Führer einer mächtigen Nation ausgewiesen wird. Da gibt es Nebenrollen, die als Sinnbild des Bösen, des Wolllüstigen oder auch des Neutralen und doch Gewissenhaften stehen. Und es gibt den Araber, der George W. in Frage stellt - eine Mischung, die viele zum Nachdenken anregt. Zwei Monate brauchten Sven Dittrich und Stefan Korte, um aus dem Theaterstück ein Drehbuch zu formen. "Dabei haben wir schnell gemerkt, dass eine komplette Umarbeitung des Stücks nicht möglich ist. Zu dicht sind die Dialoge, als dass man sie aufbrechen und neu arrangieren könnte." Stattdessen wurden Orte gewechselt, die Vorgeschichte verdeutlicht, Schockelemente eingebaut und die Welt des George W. transparenter gemacht. Gefilmt wurde an zwei Wochenenden im Festsaal von Schloss Lembeck bei Temperaturen um den Gefrierpunkt. Technisch wurde das Team vom Bürgerfernsehen Offener Kanal unterstützt. Neben der Aufführung auf großer Leinwand soll es gegen Ende des Jahres eine DVD geben. Filmpremiere
"grand mal heißt großes übel" Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 8. August 2003 |